Tanztherapie-Ausbildung
Herzlich willkommen auf der Informationsseite zur Ausbildung zum/zur TanztherapeutIn am Coremotion-Institut
Ich freue mich über Ihr Interesse und möchte Sie einladen, Ihre anschließenden Fragen, die Ihnen beim Lesen begegnen, gerne an mich zu stellen.
Tanztherapie ist eine körperorientierte – und künstlerische Psychotherapie.
Anfang der 80er Jahre kam Tanztherapie aus den USA nach Deutschland und wurde und wird stetig weiterentwickelt. Die Wurzeln am Coremotion – Institut sind in der Tiefenpsychologie C.G. Jungs, der Arbeit mit dem Unterbewusstsein, das in Bildern und Symbolen spricht und in der ressourcenorientierten, systemischen Therapie zu finden.
Durch Bewegungsanalyse und -beobachtung nach R.v. Laban, den Studien von Irmgard Bartenieff, den sogenannten Organisationsmustern, das sind frühkindliche Bewegungsabläufe und dem System von Judith Kestenberg, das Kestenberg Movement Profile, das frühkindliche Bewegungsrhythmen beschreibt, lernen Sie differenziert, Ausdruck und Bewegung Ihres Klientel wahrzunehmen. Neurobiologische Erkenntnisse vermitteln Ihnen einen Zugang zu Resilienz und stetiger Weiterentwicklung von Verhaltensweisen und die existentielle Psychotherapie öffnet Ihnen Räume für tiefe Fragestellungen in unterschiedlichen Bewegungen des Lebens.
Diese münden in therapeutische Tänze und werden durch achtsame Gespräche vor- und nachbereitet.
Anders als in Ausbildungen zu Gesprächstherapien kommt hier dem Embodiment-Ansatz große Bedeutung zu, dem Wissen darum, wie sich Körper, Geist, Seele und Umwelt wechselseitig beeinflussen und eine Einheit bilden. Beziehungsgestaltungen werden durch Bewegung zum Mittelpunkt. Hier erlernen Sie auch ein ganzheitliches Menschenbild kennen, das spirituelle Erfahrungen nicht ausgrenzt, sondern als Ressource begreift. Sie erfahren, dem großen Raum der geistigen Welt mit Respekt zu begegnen und daraus Impulse für Ihre Arbeit zu schöpfen.
Mit der Tanztherapieausbildung am Coremotion Institut tauchen Sie in das Mysterium Mensch ein, begegnen sich und anderen in vielleicht schon lang ersehnter Weise. Sie finden heraus, welche Bedeutung es für Sie hat, sich „aus dem Herzen zu bewegen“ und lernen, mit diesem Schlüssel verantwortungsvoll umzugehen.
Martina Maria Meshesha
Dozentin und Institutsleitung
Informationen zur Ausbildung
Voraussetzungen
- Abgeschlossenes Hochschul- oder Fachhochschulstudium oder
- Abgeschlossene Ausbildung im therapeutischen, pädagogischen, medizinischen, sozialen oder künstlerischen Bereich, mit mindestens einem Jahr Berufserfahrung
- tänzerische Eignung mit mindestens einjähriger nachgewiesener Tanzerfahrung – und/oder Bewegungserfahrung, z.B. Yoga, Kampfkunst oder Ähnliches
- Lebenslauf, Motivationsschreiben, Passbild
- Quereinstieg: Bitte kontaktieren Sie mich mit Ihren Fragen; fundierte Vorerfahrungen in einem der genannten Bereiche können zu Einzelfalllösungen führen.
Arbeitsfelder
- TanztherapeutInnen arbeiten in psychosomatischen, psychiatrischen und neurologischen Kliniken, Tageskliniken, Rehaeinrichtungen und Wohngruppen
- In Beratungsstellen für Frauen, Männer, Jugendliche, Senioren und Familien
- In Schulen, Kindergärten und heilpädagogischen Einrichtungen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene
- In Gesundheitszentren und in der Gesundheitsprävention
- In freier Praxis je nach Qualifikationen mit Approbation oder als HeilpraktikerIn für Psychotherapie
im Strafvollzug, in der Onkologie, in Sucht- und Schmerzzentre
Zeitrahmen
Die berufsbegleitende Ausbildung umfasst ein Stundenkontingent von 149 European Credit Points (ECTS) in Theorie und Praxis, die im Verlauf von 4,5 Jahren im modularen System unterrichtet werden. Ein Credit Point wird mit 8-10 Unterrichtseinheiten Präsenz – und/oder 25 UE Selbstlernzeit berechnet. Hiermit ist eine internationale Vergleichbarkeit möglich; diese vom BTD anerkannte Ausbildung kann als Äquivalent zu einem Masterstudiengang angesehen werden.
Sie belegen innerhalb von Coremotion
- 60 ECTS Tanztherapie Theorie und Praxis
- 10 ECTS Supervision
- 30 ECTS Prüfung
und außerhalb
- 35 ECTS Praktikum, darin enthalten Vor- und Nachbereitungszeit
- 5 ECTS Theorielerngruppe mit TeilnehmerInnen der Ausbildungsgruppe
- 4 ECTS Lehranalyse, 100 Stunden, davon werden ihnen 2 ECTS Therapie aus den letzten 5 Jahren angerechnet
- 5 ECTS regelmäßiges Tanztraining, entweder wöchentlich oder in Form von Workshops
Inhalte
Die tanztherapeutische berufsbegleitende vierjährigeinhalbjährige Ausbildung hat gleichzeitig mehrere Säulen, auf denen sie steht:
1. Lebendiges Lernen: Selbsterfahrungen in einer kontinuierlichen Gruppe und sich durch tanztherapeutische Methoden gemeinsam entwickelnde TeilnehmerInnen. Diese Erlebnisse münden in für Tanztherapie relevante Theorien.
2. Wissenswertes, Handwerkszeug und Haltung 70 ECTS
- Bewegungsanalyse nach R.v. Laban, Kestenberg Movement Profile und Organisationsmuster nach Irmgard Bartenieff, Body-Mind-Centering, Anatomie 12 ECTS
- Geschichte der Tanztherapie 3 ECTS
- Methoden und Anwendungen der Tanztherapie (Spiegeln, Authentic Movement, Chace-Work, Phänomenologische Tanztherapie 20 ECTS
- Gruppendynamik 8 ECTS
- Psychotherapiegeschichte und Modelle: Kreativ – und Wirksamkeitstheorien, Entwicklungspsychologie, Neurobiologie, Anwendungen 5 ECTS
- Psychopathologie, psychische und physische Gesundheit 5 ECTS
- Forschungsmethoden, Statistik und deren Anwendung, Analyse und Fallpräsentation 4 ECTS
- Supervision 10 ECTS, davon 3 ECTS innerhalb der Ausbildungsgruppe und 1 ECTS in Einzel- bzw. Kleingruppensupervision
- Wahlfächer 3 ECTS
- das Menschenbild in der Tanztherapie
- ButohTanz, Ritualarbeit
- rassismuskritische Tanztherapie
3. Eigenleistungen neben den Ausbildungswochenenden 49 ECTS
- Lehranalyse 4 ECTS
- Theorielerngruppe 5 ECTS
- Praktikum 35 ECTS, davon 160 Stunden eigenständige Arbeit im Einzel- oder Gruppenverfahren
- Tanztraining 5 ECTS, über die Dauer der Ausbildung
Dies alles absolvieren sie ausserhalb von Coremotion
4. Dreiteilige Prüfung nach den Standards des Berufsverbandes der TanztherapeutInnen Deutschlands BTD, 30 ECTS
- theoretisch – praktische Abschlussprüfung, Präsentation und Anleitung 9 ECTS
- Tanzgestaltung eines psychologischen Themas 6 ECTS
- Abschlussarbeit, wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einem tanztherapeutischen Thema, 40-60 Seiten 15 ECTS
Struktur
Sie können folgende Bausteine auf dem Weg zum/zur zertifizierten TanztherapeutIn belegen:
Das Basisjahr umfasst 8 Wochenenden (von Freitag 18:00 Uhr bis Sonntag 16:00 Uhr) und Sie erhalten im Anschluss eine Teilnahmebestätigung für die Grundlagen tanztherapeutischer Methoden
Das Aufbaujahr schliesst sich an das Basisjahr an und umfasst 8 Wochenenden. Sie erhalten ein Zertifikat als LehrerIn für kreativtherapeutischen Tanz.
Die Professionalisierungsphase über zwei Jahre umfasst 16 Wochenenden und schliesst mit einer Teilnahmebestätigung für die Ausbildung zum/zur TanztherapeutIn ab.
Für die Prüfungsphase ist innerhalb von Coremotion ein halbes Jahr anberaumt. Sie haben jedoch von Beginn ihrer Ausbildung bis zum Prüfungstermin insgesamt 8 Jahre lang Zeit, ihre Ausbildung abzuschliessen
Nach Beendigung Ihrer Lehranalyse, Ihrem Praktikum, Ihrer schriftlichen Abschlussarbeit, Präsentation und Ihrer Prüfung erhalten Sie das Zertifikat als Tanztherapeut/in.
Zur Entscheidungsfindung haben Sie die Möglichkeit, nach einem persönlichen Gespräch, telefonisch und auch über zoom, an einem Orientierungsseminar teilzunehmen. Das nächste Orientierungsseminar findet am 10. Oktober 2026 von 11:00 – 19:00 Uhr statt.
Kosten
Interne Kosten
- Orientierungsseminar 120,- €
- Basisjahr 2280,- €
- Aufbauphase 2280,- €
- Professionalisierungsphase 4560,- €
- ½ Jahr Prüfungsvorbereitungsunterricht 1140,- €
- Prüfungsgebühr 350,- €
eine monatliche Ratenzahlung ist möglich
Externe Kosten
- 4 ECTS Lehranalyse, davon 2 ECTS (empfohlen werden 60 Stunden) Tanztherapie, falls sie private Stunden nehmen liegt der Satz bei ca. 60 – 90€/ pro Stunde (anerkannt werden bis zu 40 h Therapie aus den vergangenen fünf Jahren)
- 13 h Einzelsupervision
- 12 h Kleingruppensupervision
- mindestens 1x wöchentliches Körper- Tanztraining 40-60 €/pro Monat, oder alternativ dazu Wochenendworkshops für Tanz und/oder Bewegung
- Fachliteratur
- studentische Mitgliedschaft im Berufsverband der TanztherapeutInnen Deutschlands BTD e.V. (empfohlen) 60,-€ jährlich. Diese inkludiert z.B. den Zugang zu erfahrenen TanztherapeutInnen, einer Zeitschrift, die Mitgliedschaft im europäischen Verband mit zahlreichen Vernetzungsmöglichkeiten EADMT uvm.
Förderung:
Sie können gerne einen Bildungsprämiengutschein einreichen.
z.B.: https://www.zwei-p.org/weiterbildungsbonus/
Vom Basisjahr bis zur Prüfung
Basisjahr
Das Basisjahr in den Grundlagen der Tanztherapie erstreckt sich über 8 Wochenenden innerhalb eines Jahres. Es ist der erste Baustein für die Ausbildung zum/zur TanztherapeutIn. Relevante Methoden der Tanztherapie werden in Selbsterfahrung erlebt und die dazugehörigen theoretischen Zusammenhänge erarbeitet. Ziele sind es, in diesem Grundlagenseminar die Wahrnehmungen und die Sensibilität für tiefergehende Bewegungen, die lebensgeschichtliche Zusammenhänge haben, zu schulen. Wichtig ist in diesem Jahr auch das Verständnis für Kommunikation und Interaktion in Tanz und Bewegung. Die Möglichkeiten, kreativen Ausdruck als eine Ressource zu erfahren und für Konfliktbewältigungen einzusetzen, werden ebenfalls erlebt.
Aufbauphase
Nach dem erfolgreichen Abschluss des Basisjahres schliesst sich die Aufbauphase in acht Wochenenden als zweiter Baustein der Ausbildung zum/zur TanztherapeutIn an.
In diesem Jahr bereiten Sie sich auf die Durchführung erster eigener Praxiserfahrungen vor. Tanztherapeutische und psychotherapeutische Theorien unterstützen Sie in der Ausarbeitung Ihres therapeutischen Auftretens. Anhand der Bewegungsanalyse nach R.v. Laban vertiefen Sie die Bewegungsbeobachtung und lernen, Bewegungsmuster zu erkennen und Bewegungen entwicklungsgeschichtlich einzuordnen. Sie trainieren Ihre empathischen Fähigkeiten und finden Ihre eigene Sprache für die Prozessbegleitung.
Professionalisierung
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Aufbauphase schliesst sich die Professionalisierungsphase in sechzehn Wochenenden als dritter Baustein der Ausbildung zum/zur TanztherapeutIn an.
Spätestens jetzt lernen Sie die psychiatrischen und psychosomatischen Krankheitsbilder kennen, erlernen weitere tanztherapeutische Interventionsmöglichkeiten in verschiedenen Berufs- und KlientInnenfeldern, befassen sich mit Grenzen, Krisen und Entwicklungspotenzialen und vertiefen Ihr Selbstbewusstsein als TanztherapeutIn. In einem Praktikum lernen sie z.B. den Arbeitsalltag eines/r TanztherapeutIn kennen und erproben sich im Einzel- und Gruppenverfahren. Ihre schriftlichen Ausarbeitungen stützen ihre Überlegungen und Handlungen und unter Supervision reflektieren Sie Ihre Arbeitsweisen.
Nach erfolgreichem Abschluss der Professionalisierungsphase und einer Performance zu einem psychologischen Thema Ihrer Wahl erhalten Sie die schriftliche Teilnahmebestätigung über den Kurs: Tanztherapie, die jedoch noch nicht als Zertifikat gültig ist.
Streben Sie jedoch das Zertifikat als Tanztherapeut:in BTD an, folgt der letzte Baustein zur Überprüfung ihrer Qualifikationen.
Prüfung
- In der einstündigen, protokollierten Prüfungssituation erwartet Sie ein Arzt für Psychotherapie und Psychosomatik, eine Ausbilderin für Tanztherapie und Ihre Institutsleitung.
- Sie haben eine schriftliche wissenschaftliche Abschlussarbeit mit einem tanztherapeutischen Thema zum Praxisbezug Ihrer Wahl vorgelegt und in der Prüfung präsentiert.
- Sie haben eine halbstündige Therapiesitzung vor Ihrem Komitee präsentiert und anschliessend in einem viertelstündigen Kolloquium Ihre Interventionen reflektiert
- Sie zeigen eine Performance zu einem psychologischen Thema
- Sie bekommen nach einer viertel Stunde Feedback zu Ihrer Prüfung.
- Bei Bestehen erhalten Sie Ihr Zertifikat als TanztherapeutIn
Ausbildungs- und Dozent:innen-Team

Dr. Krisztina Berger
Promovierte Physikerin
Tanztherapeutin/ Ausbilderin/ Lehrtherapeutin BTD
HP Psychotherapie
Embodied Mind Coach
Dozentin an der HWR Berlin und SRH Hochschule Heidelberg.
Seit 2008 in eigener Praxis tätig mit Schwerpunkt emotionale Bearbeitung, Affektive Störungen, EQ in der Führung, Stressreduktion, Krisenintervention.
Themenschwerpunkt bei Coremotion
Motorische und psychische Entwicklung im frühen Kindesalter (Körper-Organisationsmuster), Umgang mit Krisen und Konflikten

Jörn Duve
Seit 1998 Facharzt für psychosomatische Medizin
Seit 2006 Supervisor
Mit klinischer Erfahrung in Psychiatrie und Psychosomatik und mit folgenden Fortbildungen: Transaktionsanalyse, Homöopathie, bewegte Familienaufstellung, EMDR, eine spezielle Traumatherapie und derzeitig in einer Zusatzausbildung in IS-TDP, einer in Deutschland noch nicht so bekannten Therapieform nach dem Canadier Davanloo, bei der ganz tiefe Gefühle wie tiefe Trauer, tiefster Schmerz und mörderische Wut erfahrbar gemacht werden in der direkten Übertragung auf den Therapeuten und körperlich und in der Vorstellung erlebt und dann verarbeitet werden.
Seit 1999 in eigener Praxis in Berlin – Wilmersdorf tätig
Themenschwerpunkt bei Coremotion
Supervision, systemische Strukturaufstellung und bewegte Familienaufstellung

Eva Blaschke
Eva Blaschke ist professionelle Tänzerin, Trapeztänzerin & Tanzlehrerin ausgebildet in Laban/Bartenieff Bewegungsstudien (CMA/Berlin), Modern Dance/New Dance (USA), Trapeztanz bei Clover Catskill & Gyrokinesis.
Seit 1994 kreiert sie Performances mit interdisziplinären Ensembles: Slices-Ensemble, Performancebühne Berlin, Global Water Dances Kollektiv Berlin. Spezielle Interessen: spannungsreicher Dialog mit Livemusik an ungewöhnlichen Orten, drinnen wie draußen, Steigerung des persönlichen Ausdrucks in Technik und Improvisation, Verbindung von Körperarbeit und Tanz auf tiefer Ebene.
Zudem leitet sie Bewegungschören und Choreographien für große & kleine Gruppen von Laien- und Profitänzer_innen.
Themenschwerpunkt bei Coremotion:
Laban/Bartenieff Bewegungsstudien

Cornelia Schmitz
Weitere Informationen
www.bewegungsgewebe.de/cornelia-schmitz/
Dipl.-Psychologin
Psychologische Psychotherapeutin
Supervisorin (BDP)
Dip. IBMT (Integrative Bodywork and Movement Therapy)
Lehrerin für Authentische Bewegung als Übungsweg/The Discipline of Authentic Movement
Ausbilderin in Circles of Four (Ausbildungsweg für das Unterrichten der Discipline of Authentic Movement)
Ausbilderin am Institut für IBMT
ISMETA-anerkannte Bewegungslehrerin (Registered Somatic Movement Educator)
Themenschwerpunkt bei Coremotion:
Authentic movement & Supervision

Barbara Birner
Weitere Informationen
www.praxis-birner.de
Tanztherapeutin BTD, Ausbilderin, Supervisorin und Lehrtherapeutin BTD, Diplom Psychologin, Pädagogin für Kreativen Tanz und Rhythmische Bewegungsschulung; sie ist spezialisiert auf frühe Regulationsstörungen (körpertherapeutische Arbeit mit „Schreibabys“ und Fachberaterin für „Emotionelle Erste Hilfe“) und Trauma(folgestörungen).
Themenschwerpunkt bei Coremotion:
Kestenberg Movement Profile
Coremotion .. aus dem Herzen bewegen | Institut für Tanz & Tanztherapie | Löwenstraße 12 . 30175 Hannover
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